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| Das plastische Tonerlebnis |
Anders als beim traditionellen Film positionieren
die Sounddesigner bei Hörfilmen die akustischen
Ereignisse frei im Raum. In diesem neuen Genre können
die Figuren auch von hinten oder von den Seiten reden.
Bei „Die Grube und das Pendel“ war erst der
Ton da, dann die Bilder.
Letztere erzählen keine Handlung, sondern vermitteln
die Stimmung der Geschichte. Auch die Musik trägt zur
atmosphärischen Wirkung des Gruselstückes bei.
Simon Bertling und Christian Hagitte haben dafür den
Hörspiel Award 2003 für die beste Hörspielmusik
bekommen. Außerdem ist „Die Grube und das Pendel“
mit dem Deutschen Phantastikpreis 2004 ausgezeichnet worden.
Als CD war das Hörspiel lange auf Platz 1 der Amazon
Verkaufsrangliste. Im Herbst 2005 bringt die Edition Salzgeber
den Surround-Hörfilm in die deutschen Kinos.
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